Landesverband Baden-Württemberg

Energie

Einwendungen gegen den geplanten Bau des Pumpspeicherkraftwerks Atdorf

Im Kreis Waldshut am Hochrhein kochen die Emotionen hoch. So plant die Schluchseewerk AG im Hotzenwald den Bau eines riesigen Pumpspeicherkraftwerks.
Nach Angaben der Bauherrin seien Pumpspeicherkraftwerke eine Voraussetzung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Gegner des Vorhabens, die durchaus die erneuerbaren Energien ausbauen wollen, nehmen jedoch an, dass der wahre Grund für das Vorhaben ein anderer ist: Dem Unternehmen gehe es ausschließlich um den Profit. Denn auch die Energie aus konventionellen Kraftwerken könne bei Überangebot gespeichert und bei Bedarf in Strom umgewandelt werden. Dabei stünde das Pumpspeicherkraftwerk insbesondere im Dienst der in Baden-Württemberg stark vertretenen Atomenergie.

Inzwischen sind mehr als 2400 Einsprüche im Raumordnungsverfahren eingegangen. Lesen Sie die Einwendung der ÖDP Waldshut.

Hintergrundinformation

 

ödp Baden-Württemberg fordert: "Atomausstieg sofort - Energiewende jetzt!"

Anti-Atom-Kundgebung StuttgartStuttgart, 27.07.2010:
Anti-Atom-Kundgebung vor dem Umweltministerium in Stuttgart

Pressemitteilung zur Atomausstieg sofort – Kundgebung am 24. Juli in Stuttgart

Der Landesverband der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) unterstützt die Aktionsgemeinschaft www.endlich-abschalten.de und fordert zur Teilnahme an der Kundgebung und Demonstration am Samstag, dem 24.07.2010 um 14 Uhr am Kernerplatz in Stuttgart vor dem Umweltministerium auf.

Voller Erfolg

Anti-Atom-Kundgebung Neckarwestheim

Als einen vollen Erfolg bezeichnete Bernd Richter, der Landesvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp) die größte Anti-Atom-Kundgebung der letzten 10 Jahre vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim I. Zahlreiche Parteimitglieder demonstrierten mit den rund 5200 Gleichgesinnten für die Abschaltung der Atomkraftwerke und insbesondere des veralteten Meilers Neckarwestheim I.

Die ödp fordert als Mitveranstalter der Aktion „Endlich abschalten" den sofortigen Atomausstieg. Sie tritt für die unveränderte Vergütung der erneuerbaren Energien von Sonne, Wind und Biomasse ein, aber auch für eine effizientere Nutzung der vorhandenen Energie.

Kein sicheres Endlager für Atommüll

Stuttgart 17.03.2010: Es gibt kein sicheres Endlager für radioaktive Abfälle. Man sucht es bereits seit vierzig Jahren  und hat bisher keines gefunden. Es wird auch keines geben.

Jeden Tag entsteht weiterer Atommüll, der nicht entsorgt werden kann. Die Zwischenlager quellen über und die Atomlobby schreit nach Endlagern. Also geht die Suche weiter.

Der Opalinuston am Hochrhein ist genauso ungeeignet wie die ehemaligen Salzbergwerke. Hier soll dem Bürger Sicherheit vorgegaukelt werden nach der Devise „Vergraben und Vergessen“. Doch Asse ist der beste Beweis dafür, dass es kein sicheres Endlager geben kann und die Bürger noch Jahrtausende mit diesem Müll leben müssen.

Keine Atommüllregion Hochrhein

Stuttgart: 03.03.10
Die Schweiz möchte den Hochrhein zu einer Atommüllregion machen. Ihre Aussage ist klar. Soweit wie möglich weg, am besten an die Grenze. Aus Brüssel hört man die Gedankenspiele von Exministerpräsident Oettinger, der den Atommüll aus Baden-Württemberg am liebsten ebenfalls dort lagern möchte.

Die Atomlobby verdient sich dumm und tappig bei der Produktion, aber den Atommüll will keiner haben. Nun soll der Hochrhein zum Atommüllendlager für die Schweizer und eventuell auch für die Baden-Württemberger werden.

Todesstoß für die Solarindustrie

Stuttgart, 23.02.2010: Die schwarz-gelbe Bundesregierung plant ihren nächsten Coup und macht einen Kniefall vor der Atomlobby und den vier großen Stromkonzernen in Deutschland. Die festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom soll dieses Jahr um 16% auf normalen Dächern gekürzt und im Freiland ganz aufgegeben werden.

Energiesparen und Klimaschutz mit Sonnenöfen

Sonnenernte in Bürgerhand

Beim Landesenergietag am 25. September 2009 in Rottweil stellte Solarkocherexperte Christof Stocker aus Lauterbach das Prinzip Solaren Kochens und einige Sonnenöfen vor. Mehr...

Unterstützen Sie die Campact-Kampagne Atomkraft!

Die schwarz-gelbe Bundesregierung will den Atomausstieg kippen. Doch ob es tatsächlich zu Laufzeitverlängerungen für Atomreaktoren kommt und wenn ja, welche Meiler wie lange am Netz bleiben, hängt vom öffentlichen Druck ab.

Unterzeichnen Sie die Erklärung für den Atomausstieg! Zur Campact-Kampagne.

Teilnahme an der Demonstration "Stoppt Atomkraft - Für erneuerbare Energien"

Die ödp-Kreisverbände Ravensburg und Württembergisches Allgäu gehörten zu den Organisatoren der Demonstration "Stoppt Atomkraft - Für erneuerbare Energien" in Ravensburg. Zum Bericht.